Kunst und Kultur in Innsbruck (06.07.2026)

Gewandert sind wir in der letzten Zeit gut und reichlich. So habe ich meine Liebste überredet, noch einmal nach Innsbruck zu fahren und einen Kulturtag zu verbringen.

Jeder brachte seine Wünsche ein, und nachdem ich am Abend schon das Schwimmen zugunsten meiner Zeitung(!) verpasst hatte, sprang ich früh trotz nass kaltem Wetter ins Wasser.

Dann fuhren wir noch vor 10 Uhr los, um den Tag gut nutzen zu können. Gefrühstückt hatten wir unter dem Dach der Rezeption, obwohl der Regen dann schon vorbei war.

Wir parkten wieder nicht auf einem P&R Platz mit Bahnanschluss, sondern die Parkleitung lozte uns in ein Parkhaus an der großen Markthalle.

Von hier war unser erster Anlaufpunkt die Foto Ausstellung in der Tiroler Landesbank im Stadtforum. Die Bank lädt jedes Jahr 2 Künstlerinnen ein im extra dafür eingerichteten Bereich auszustellen. Zum 250. Jahrestag der Fotografie wurde der in Berlin lebende und weltweit ausstellende polnische Künstler Maciej Markowicz eingeladen, die Landschaft Tirols mit seiner Perspektive zu zeigen.

https://www.innsitu.at/

Er verwendete eine Camera Obscure und brachte damit unglaublich reiche Aufnahmen auf Papiet.

ABOVE THE RIVER AND UNDER THE SKY
Fotografie

Danach gab es erst mal eine Eis, bevor wir uns ernsthaften Themen widmeten.

Ausstellung in Landhaus

Das Landhaus ist Sitz der Tiroler Landesregierung und nach einer Sicherheitsprüfung kamen wir zur bewegenden Ausstellung über Fluchtgeschichte einer polnischen jüdischen Familie und Widerstandskämpfern.

Auch die Geschichte des Nationalsozialismus in Tirol und Innsbruck wurde im Haus, wo einst die Gauleitung wütete, dargestellt.

Schwere Kost und es wurde mir wieder klar, warum so wenig jüdische Überlebende in Österreich bleiben wollten.

Wir haben uns in einem kleinen Biergarten im Hof gestärkt, wobei ich Tiroler Klöße, fast wie aber doch keine Speckklöße, gegessen hatte. Dann ging es zum nächsten Highlight: der Glockengießerei Grassmayr.

Und wir kamen gerade rechtzeitig, einen Glockenguss live erleben zu können.

Glockengießerei mit Gemeinde

Bei dieser war natürlich der Pfarrer samt Gemeinde zugegeben und feierte den großen Moment.

Bronze in der Form

Das war schon was Besonderes und wir nahmen ehrfürchtig Teil.

Die olympische Schanze
Das goldene Dachluken

Und so verabschieden wir uns aus Innsbruck und haben mit einem guten Tee, Latte Maciato und einem Stück köstlichen Möhrenkuchen im Café Verena den schönen Tag ausklingen lassen.

Damit endet unser Urlaub und dieser Blog hier. Danke allen Lesern und Abonnentinnen.

Aufstieg zum Adlerhorst (5.7.2026)

Das erste Spektakel bot sich schon um 8 Uhr zur Frühstückszeit. Viele starke Schwimmerinnen und Schwimmer pflügten den still und ruhigen Achensee.

Langstrecken Schwimmen

Das 5km Langstrecken Schwimmen hat mit klarem Vorsprung eine Frau gewonnen!

Heidi Steinmacher in 1:24:22h super Leistung:

https://my.raceresult.com/308439/results#4_35187D

Dem folgte unsere Hochleistung: Der Aufstieg mit >1000 Höhenmetern.

Also nach dem Morgenschwimmen und Frühstück ab zum Bus und an der Talstation zur Rofanbahn. Der gleiche Ausgangspunkt wie gestern, aber wesentlich steilerer Aufstieg. Mein liebste wurde zum Held und schon nach 90 Minuten war das erste Ziel in Sicht

Erfurter Hütte in Sicht

Es war schon bis hierher eine tolle Leistung, deswegen gab es an der Mauritzer Alm eine Stärkung.

Aufstieg zum Gschöllkopf mit Adlerhorst

Von dort oben gab es für Action Liebhaber einen Adler Flug am Seil.

Adlerflug Rofan

Für die Wanderer wie wir, die hier auf 2039m hoch stiegen, bot sich weites Alpenpanorama mit Legende.

Alpen und Gipfel, die wir nicht bestiegen

Ich hatte es meiner Liebsten versprochen, sie nicht allein zu lassen und einen extra Gipfel zu erklimmen. So war es dann auch.

Es wurde dann noch schöner, als wir wieder Richtung Bergstation zur Erfurter Hütte einkehrten.

Prosit Erfurt

Nicht der A*D Parteitag, sondern das Panorama auf den Achensee Richtung Karvendel Gebirge entzückte.

Karvendel Gebirge und Achensee

Danach fuhren wir mit der Rofan Bahn talabwärts und hatten gleich zu den hier hervorragend organisierten Busverbindungen mit live Information überall. Mit der Kurkarte kostenlos nutzbar.

So kamen wir wieder schnell am Zeltplatz an und hatten neben kleinen Regenschauern Abendessen und Spiele am See mit Cocktails vom Bistro. Bis das Wetter völlig auf die Minute umschlug.

Regen über dem See

Heute Nacht muss ich mir wieder Ohrstöpsel einstecken. So schön der Zeltplatz in Schwarzenau am See gelegen, so dicht ist die Straße. Und ja liebe Biker, es mag euch Freude machen zu fahren, Aber erstens die Masse und zweitens die zu lauten Motoren sind ein Unding in dieser schönen Natur!

Wandern im Rofan Gebirge (4.7.2026)

Vom morgenlichen Schwimmen brauche ich nicht mehr schwärmen. Die Luft nur noch 13 Grad, das Wasser wohl 17 oder so, trotzdem macht es Spaß.

Nach dem Frühstück am Zelt fuhren wir mit dem Bus nach Maurach zur Tal Station der Rofan Seilbahn. Es ist Samstag und wurde schnell voller. Uns egal, denn wir begannen den Aufstieg zur Dalfaz Alm auf 1693m mit dem wohl legendären Kaiserschmarrn.

Die Duschuhren am Zeltplatz

Die Sicht war grandios, doch zuvor noch das Highlight vom Zeltplatz: Analoge Duschzähler, die für 5 Minuten Wasser mit nur 50ct zu laden waren.

Das Wetter, die Sicht und der See

Es war so klare Sicht, volle Sonne und kühle Luft, unbeschreiblich. Unser Aufstieg ging durch den Wald und erst kurz vor der Alm sahen wir sie und kamen ins Freie.

Die Dalfazalm

Oben natürlich den auf dieser Hütte legendären und tatsächlich fantastischen Kaiserschmarrn und tolle Aussicht bis Südtirol.

Aussicht at his best
Und so köstlich wie es aussieht

Der Weg zurück Richtung Dalfaz Wasserfall ging über steile Serpentinen in der prallen unerbittlichen Sonne. Wir hatten Mitleid mit allen, die dort noch hoch stiegen.

Der Dalfaz Wasserfall

Danach der Weg zurück nach Maurach, noch etwas zum Grillen eingekauft und mit dem Bus zurück zum Zeltplatz.

Nach einem guten Tee noch schnell ins kalte Nass zum Schwimmen, danach chillen, grillen und spielen.

Auf dem Achensee werden schon Bojen für das morgige Langstrecken Schwimmen ausgelegt.

Morgen die starken Schwimmerinnen und Schwimmer

Wir planen die letzte Wandertour für morgen, denn am Montag zum Abschluss geht es mir zu Liebe noch einmal nach Innsbruck.

Sport und Wanderung am See (3.7.2026)

Wir wollten heute erst gegen Mittag den Bus nach Pertigau nehmen, um auf der gegenüberliegenden Uferseite den spannenden Wanderweg zu gehen. Da gönnte ich mich nach dem morgendlichen Schwimmen und Frühstück einen zügigen 11km Lauf am See. Ich wollte den Start der Jawa Kolonne filmen, aber beim Schwimmen ging das leider nur live. Danach Duschen, Sachen packen und ab zum Bus.

Idee für Sonntag? Oder lieber für meinen Abonnenten!

Es ist der Weg zur Gails Alm, der zunächst wie eine Völkerwanderung startete. Der bequeme Weg ging bald in einen alpinen Pfad über, was immer noch wenige schreckte. Schließlich kamen wir nach halber Wegstrecke zur Gails Alm, die auch noch einen Schiffanleger hatte. Viel Betrieb, aber die meisten fuhren von hier zurück.

Der Weg zur Alm
Unser Zeltplatz in Schwarzenau
Der weitere Weg mit kräftigen Anstieg als Treppe
Heute zum Freitag sind auch Segler draußen
Die Nordspitze in Sicht
Der Fischerwirt eine gute Einkehr

Dann noch die letzten 3 Kilometer zurück, so waren es am Ende 15km und 285hm. Plus meiner Laufstrecke habe ich heute den See quasi umrundet.

Die Wanderung zur Gütenbergalm und ein Gipfel (2.7.2026)

Das Wetter hatte sich völlig geändert und es war sonnig und warm. Nach dem täglichen morgendlichen Bad im See ( heute viel kühler als gestern) ging es stracks zum Bus nach Pertigau, wo die Wanderung begann.

Schöne Wanderung 590m bergauf

An der Feilalm gab es nur ein Getränk, dann erst mal hoch zum Feilgipfel mit grandioser Aussicht auch den Achensee und Rofan Gebirge.

Der Ausftieg
Tolle Aussicht von der Gütenbergalm
Die Gütenbergalm

Auf dieser gibt es „nur“ kalte Speisen, aber der Jausenteller war einfach toll.

Danach ging es wieder hinunter und mit dem Bus zurück. Am Abend noch ein Bad im See und Spiele am Tisch.

Dann kam noch ein spätes Highlight:

Jawa Tour Gruppe aus Tschechien

Das war ein Blickfang der besonderen Art

Jawa Motorrad Kult

Innsbruck und ein voller Regen Tag (1.7.2026)

Was macht man an einem Tag, wo es den ganzen Tag regnet? Stadt und Museum. Früh Baden im See und schönes Frühstück mit frischen Brötchen. Dann also ab ins Auto und unter Vermeidung der Mautpflichtigen Autobahn auf der 171 nach Innsbruck.

Wir wollten eine P&R finden und mit der Tram ins Zentrum fahren. Das Leitsystem führte uns aber ins Zentrum und ins Parkhaus am Hauptbahnhof. 25€ Gebühr hätte ich lieber den Verkehrsbetrieben gegeben.

Innsbruck

Kurz, wir steuerten zuerst die Kunsthalle an, was sich kaum jemand entziehen kann, wer mit mir unterwegs ist.

Es gab in 5 Sälen spannende Filme. Sehr wichtige und informative Filme über Philosophische und Aktuelle Themen.

Taxispalais Kusthalle Tirol

Danach stärkten wir uns erst mal und steuerten die Tourismus Information an.

Es gab noch eine Forum Ausstellung mit künstlerischen Fotomontage der Berge von Tirol und eine Ausstellung im Landhaus. Das haben wir verschoben und stattdessen eine Stadtrundfahrt gemacht.

Zum Abschluss gab es noch guten Kaffee und Tee im Stadtcafé.

Und dann noch ein Mitbringsel im Gehen für die Abende auf dem Zeltplatz.

Warte Tag in Mittenwald (Die 30.6.26)

Es ging früh los in Sterzing. Das Frühstück im Hotel war außergewöhnlich gut und vielfältig, fast schon verwirrend große Auswahl an kleinen Häppchen und Törtchen. Wer die letzte Nacht das Ballgeschiebe verfolgt hatte, schaute etwas genervt rein.

Um 8 Uhr stand unser Bus mit dem älteren Fahrer Kobler aus Südtirol pünktlich bereit. Statt der geschätzten 3 Stunden Fahrt über den Brenner waren wir schon in 90 Minuten wieder in Mittenwald. Auf der Fahrt ging es noch einmal Revue passierend an dem Alpenpanorama vorbei.

Angekommen, erzählte uns Herr Kobler, auf die 80 zugehend, vom schweren Schicksal, welches seine Familie getroffen hatte. Der Sohn war mit 56 Jahren verstorben. Nun fährt er halt weiter.

Das DHL Drama

Wir hatten ein Päckchen mit der Zelt Unterplane wegen der langen Lieferzeit ins Hotel nach Mittenwald liefern lassen. Nur konnte…. am Ende wollten wir es am heutigen Dienstag abfangen. Fragten in der DHL Post Filiale und 3 DHL Zustellerfahrzeuge ab, es war weder zu finden, geschweige trotz „in Zustellung“ zu finden. Auch die DHL Zentrale konnte nicht helfen.

Also noch ein leckeres Eis, die weitere Annahme verweigern lassen und ab zu Achensee.

Zeltplatz Achensee Camping

Wir schafften es gerade so, das neue Zelt aufzubauen, dann regnet es schon kräftig.

Das neue Kampa Zelt

Trotzdem reichte es noch für das erste Bad im See am Abend.

Wetter- wie wird es morgen?

7. Tag: Über das Sandjöchl nach Südtirol (29.6.2026)

„Transfer zum Waldparkplatz des Obernberger Sees. Wir schultern die Rucksäcke und wandern zum See, malerisch zwischen den Bergmassiven des Tribulaun und der Allerleigrubenspitze eingebettet. Nun windet sich unser Wanderweg zum Sandjöchl, das uns mit einem herrlichen Ausblick auf die Gipfel des Pflerschtals empfängt – willkommen in Südtirol! Abstieg ins Pflerschtal und Transfer nach Sterzing (GZ: 4 1/2 Std., + 700 m, – 800 m; 1 Ü).“

Der vergangene Abend war am Ende richtig interessant geworden, weil man sich einfach auch mal im kleinen Kreis über gesellschaftliche und politische Themen austauschen konnte. Wir wünschten uns am Ende eine gute Nacht und freuten uns auf die letzte gemeinsame Wanderung.

Wir mussten bereits um 8:30 Uhr mit allem Gepäck in der Lobby bereitstehen. Eine wesentlich ambitioniertere andere Gruppe war da schon mit Lunch Paketen ausgestattet unterwegs.

Unser lieber Innsbrucker Taxi Fahrer Martin brachte uns mit vielen Informationen unterwegs zurück zum Parkplatz Oberberg, wo wir uns herzlich und dankbar von ihm verabschieden. Danach begann der Aufstieg zum Sandjöchl hinauf.

Kleine Kapelle am Oberbergsee
Der Sandjöchl 2167m

Das war der höchste Punkt der Wanderung. Ich bin aber wieder nach Absprache auf halben Weg beschleunigt nach oben und habe am Ende noch vor dem Sandjöchl die sportliche Gruppe vom Hotel zu deren erstaunen überholt.

Während sie von dort gleich wieder abstiegen, ging es für mich weiter hinauf.

Das Wetter immer gut im Blick

Ging es hinauf zu meinem Ziel

Hoher Lorenzberg 2313m
Konnte mein Glück beim Selfie nicht ausdrücken

Es war so traumhaft schön, …

Was für eine Aussicht auf die Tiroler Alpen

Nach kurzem Aufenthalt mit Einschreiben im Gipfelbuch ging es 10 Minuten wieder zurück zum Sandjöchl, um meine Wandergruppe wieder zu treffen. War es bergauf kühl und windig, war es auf der Bank unterhalb des Kreuzes windstill und sonnig.

Staatsgrenze Österreich nach 🇮🇹

Der Abstieg war zur rechten Zeit, denn die Gruppe traf weiter unter bereits ein.

Eintreffen der Wandergruppe

Als wir alle beieinander waren und teilweise Jacken wegen dem kühlen Wind angezogen hatten , wurde das Geschenk vom Taxifahrer Martin verköstigt. Selbst gebrannter Likör. 🥃

Nun waren wir in Südtirol und der lange Abstieg begann

Blumen und Orchideen
Südtirol im Blick
Kamen wir gegen 14:00 Uhr zum Ziel
Das war unsere heutige letzte Etappe
Sterzing

Wir hatten einen freien Nachmittag in Sterzing und freuten uns auf den letzten Abend.

6. Tag: Panoramen vom Hohen Turm (28.6.2026)

„Transfer nach Steinach am Brenner und Bergfahrt mit der Seilbahn zum Nösslachjoch (2.231 m). Schon vom benachbarten Hohen Turm genießen wir ein grandioses Bergpanorama mit Zuckerhütl (3.507 m) oder Habicht (3.277 m). Nun folgen wir einem breiten Kammweg zum Eggerjoch, welch ein Rundblick – ist es doch die Königsetappe, keine Frage! Vom Lichtsee steigen wir nach Obernberg ab (GZ: 4 1/2 Std., + 200 m, – 920 m).

Die Wetterprognosen waren das Thema am Abend und morgen. Zum sehr gemütlichen Hotel hier oberhalb des Brenner schreibe ich morgen.

Bergbahn fährt!

Es wurde viel über Wetter diskutiert und der Teufel an die Wand gemalt, von unserem Guide. Er hat natürlich die Verantwortung und wir einigten uns darauf, wenn die Seilbahn fährt dann machen wir unsere geplante Panorama Tour starten. Ich habe ständig das Wetter beobachtet, weil für das Ost Tirol Gebiet die zweit höchste Warnstufe für schwere Gewitter ausgerufen wurde.

Wir waren im Osten unterwegs
Die Seilbahn brachte uns auf über 2000m
Der Blick auf die StubaierAlpen fänomenal
Auch wie bei bester Laune auf dem Kamm unterwegs
Mit der Wandergruppe zunächst auf und ab
Kaum zum satt sehen, Südtirol
Unsere Weg Richtung Lichtsee
Der Gipfel
Bereit zum Start von oben
Die erste Schleife
Die Gruppe bereits beim Abstieg
Das Wetter im Blick, aber im Süden und nicht uns betreffend
Atzeleen am Wegesrand
Der Lichtsee in Sicht

Es war wie es kommen sollte, der See war natürlich wegen der Klima Katastrophe nicht kalt, sondern inzwischen warm. Nur ich ging ins Wasser schwimmen, die anderen schauten zu. Dann machte unser Guide Stress und die Gruppe ging schon weiter. Ich ließ die Sonnencreme zurücklegen, denn ich musste mich noch eincremen. Auch mit einem Einheimischen vor Ort entspannend war ich schnell einig, dass erst gegen 15 Uhr das Gewitter ran ist.

Es zog sich weiter aus West zu

Wir waren inzwischen unten in Obernberg angekommen, hörten unterwegs nur das Gewitter. Erst nachdem wir in der Wirtschaft am Obernberg, ein Ort der Rast am Brenner, eingekehrt waren, fing es an zu regnen.

Das Wandergebiet
Unser Weg

Wir freuen uns, nachdem wir im Hotel Humlerhof angekommen waren, auf die Sauna. Die war aber nicht in Betrieb, also war vor dem Abend mit Essen und lustiger Unterhaltung noch etwas individuelle Zeit.

5. Tag: Serlesblick und Klosterruhe (27.6.2026)

„Transfer nach Mieders. Mit der Serlesbahn fahren wir hinauf und an mehreren Aussichtspunkten vorbei steigen wir zu einem Passübergang auf. Kurz danach erreichen wir das Kloster Maria Waldrast, das herrlich am Fuße des Serles (2.717 m) liegt. Wir stärken uns, denn der Trinsersteig bringt uns ins Gschnitztal (GZ: 5 Std., + 300 m, – 650 m). Transfer nach Gries am Brenner (2 Ü).“1381m über Normal

Der Tag fing wieder mit umfangreichen Frühstück im „mei“ Hotel an, welches wir heute schon wieder verlassen sollten. Zum Tiroler Abend sind wir nicht mehr gegangen, denn es war einer für Kinder.

Einstieg Serlesbahn

Martin mit seinen beiden Großraum Taxis aus Innsbruck holte uns wieder pünktlich ab und brachte uns mit vielen Erzählungen nach Mieders. Die ersten Höhenmeter also mit der Kabine.

Hinauf zum Pass zu Maria Waldradt Kloster

Gleich oben gab es zunächst mal eine tolle Rutsche.

Wer kommt da gerutscht?

Natürlich wollte ich mich damit nicht zufrieden geben und so empfahl Stefan, der Reiseleiter den zusätzlichen Aufstieg zum Jöchl (1678m). Als ich freundlicherweise in die Runde frug, wer mit kommen möchte, wollten plötzlich alle bis auf 2, die gleich weitergegangen sind. Den ersten Abzweig zum Bergpfad versperrte eine Kuh, war das eine Zeichen?

Blick zur Waldraster Spitze 2442m

Der zweite Abzweig war dann richtig und so bog der Tross in den Pfad ein. 300 Höhenmeter auf ein Kilometer, 30% Steigung. Da bekam ich ein paar Sorgen ob das für alle eine gute Idee wäre. Also zog ich so das Tempo an, sodass ich zügig am Gipfel ankam, aber die Gruppe schnell den Anschluss verlor.

Waldraster Jöchl 1878m

Dort verweilte ich gut 25 Minuten und hatte so manchen Besucher, aber niemand von der Wandergruppe kam nach.

Also musste ich schleunigst absteigen zum Kloster Maria Waldrast

Kloster Maria Waldrast

Eigentlich hoffte ich dort meine Wandergruppe wiederzufinden, aber außer einer singenden Gemeinde in der Kirche und dem Mönch bei der Arbeit fand ich dort nur weitere Touristen.

Also trank ich erstmal ein Alkoholfreies Becks im Klosterstübl ohne Mobilfunk Empfang. Derweil machte der Reiseleiter etwas Druck auf die Gruppe, vor einem möglichen Gewitter rechtzeitig unten in Trins zu sein.

Platz zum Kraft tanken

Nach dem letzten Kraft tanken begann die Aufholjagd, bis mich endlich Nina aus der Gruppe anrief und den Weg beschrieb, das Telefon an Reiseleiter Stefan weitergab und ich das Ziel Trins erfuhr. Tja, hätte ich aus der Tagesbeschreibung eigentlich wissen müssen! So teilten wir den Standort über WA.

Ich fand auch glücklich den Wanderweg nach Trins, wollte die 4h in 3h schaffen.

Immer das Panorama im Blick

So ging es rasant los, und nach ca. 2 1/2h hatte ich die Gruppe eingeholt.

Glücklich unterwegs

Der Rest war dann noch gut 45 Minuten mit der Gruppe nach Trins.

Nicht Trins, Gschnitz Tal

Kurz vor dem Abend, wir waren schon im gemütlichem Hotel Hummlerhof angekommen, gab es dann doch noch das Gewitter.