5. Tag: Serlesblick und Klosterruhe (27.6.2026)

„Transfer nach Mieders. Mit der Serlesbahn fahren wir hinauf und an mehreren Aussichtspunkten vorbei steigen wir zu einem Passübergang auf. Kurz danach erreichen wir das Kloster Maria Waldrast, das herrlich am Fuße des Serles (2.717 m) liegt. Wir stärken uns, denn der Trinsersteig bringt uns ins Gschnitztal (GZ: 5 Std., + 300 m, – 650 m). Transfer nach Gries am Brenner (2 Ü).“1381m über Normal

Der Tag fing wieder mit umfangreichen Frühstück im „mei“ Hotel an, welches wir heute schon wieder verlassen sollten. Zum Tiroler Abend sind wir nicht mehr gegangen, denn es war einer für Kinder.

Einstieg Serlesbahn

Martin mit seinen beiden Großraum Taxis aus Innsbruck holte uns wieder pünktlich ab und brachte uns mit vielen Erzählungen nach Mieders. Die ersten Höhenmeter also mit der Kabine.

Hinauf zum Pass zu Maria Waldradt Kloster

Gleich oben gab es zunächst mal eine tolle Rutsche.

Wer kommt da gerutscht?

Natürlich wollte ich mich damit nicht zufrieden geben und so empfahl Stefan, der Reiseleiter den zusätzlichen Aufstieg zum Jöchl (1678m). Als ich freundlicherweise in die Runde frug, wer mit kommen möchte, wollten plötzlich alle bis auf 2, die gleich weitergegangen sind. Den ersten Abzweig zum Bergpfad versperrte eine Kuh, war das eine Zeichen?

Blick zur Waldraster Spitze 2442m

Der zweite Abzweig war dann richtig und so bog der Tross in den Pfad ein. 300 Höhenmeter auf ein Kilometer, 30% Steigung. Da bekam ich ein paar Sorgen ob das für alle eine gute Idee wäre. Also zog ich so das Tempo an, sodass ich zügig am Gipfel ankam, aber die Gruppe schnell den Anschluss verlor.

Waldraster Jöchl 1878m

Dort verweilte ich gut 25 Minuten und hatte so manchen Besucher, aber niemand von der Wandergruppe kam nach.

Also musste ich schleunigst absteigen zum Kloster Maria Waldrast

Kloster Maria Waldrast

Eigentlich hoffte ich dort meine Wandergruppe wiederzufinden, aber außer einer singenden Gemeinde in der Kirche und dem Mönch bei der Arbeit fand ich dort nur weitere Touristen.

Also trank ich erstmal ein Alkoholfreies Becks im Klosterstübl ohne Mobilfunk Empfang. Derweil machte der Reiseleiter etwas Druck auf die Gruppe, vor einem möglichen Gewitter rechtzeitig unten in Trins zu sein.

Platz zum Kraft tanken

Nach dem letzten Kraft tanken begann die Aufholjagd, bis mich endlich Nina aus der Gruppe anrief und den Weg beschrieb, das Telefon an Reiseleiter Stefan weitergab und ich das Ziel Trins erfuhr. Tja, hätte ich aus der Tagesbeschreibung eigentlich wissen müssen! So teilten wir den Standort über WA.

Ich fand auch glücklich den Wanderweg nach Trins, wollte die 4h in 3h schaffen.

Immer das Panorama im Blick

So ging es rasant los, und nach ca. 2 1/2h hatte ich die Gruppe eingeholt.

Glücklich unterwegs

Der Rest war dann noch gut 45 Minuten mit der Gruppe nach Trins.

Nicht Trins, Gschnitz Tal

Kurz vor dem Abend, wir waren schon im gemütlichem Hotel Hummlerhof angekommen, gab es dann doch noch das Gewitter.

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