4. Tag: Über die Stubaier Alpen (26.6.2026)

„Transfer nach Axamer Lizum. Am Halslbach entlang steigen wir zum Halsl-Pass (1.992 m) auf. Wir sind in den Stubaier Alpen angekommen. Ein Gipfelmeer ragt vor uns in den Himmel auf. Nach einer Rast steigen wir über den Pfarrachsteig nach Fulpmes ab (GZ: 5 1/2 Std., + 640 m, – 1.100 m).“

Muuters, der Ort unseres Hotel

Am Abend war fein eingedeckt und wir haben gut gegessen. Danach ging es alsbald ins Bett.

Das Frühstück ab 7:00 Uhr war etwas chaotischer als gedacht, weil noch 2 weiter Reisegruppen anwesend waren. Das lichtete sich aber bald und so gingen wir am nächsten brutalen Hitzetag mitten in der Hitze Katastrophe zum Transporter. Nur über den Tee beim Frühstück habe ich mich beschwert. Tolles, reichhaltiges Buffet, guter Kaffee, Discounter Teebeutel.

Olympia Stützpunkt mit dem Andenken an den Sieg von Rosi Mittermaier

Der Plan war, von dort fast nur in der heißen Sonne über einen Sattel zu Laufen. Mit Verona war ich etwas eher an dem Sattel und so ging, nachdem meine Uhr wegen schwacher Ladekapazität gestoppt werden musste, zu einer Zugabe.

lustiger Bergler hinauf zur Scneiderspitze (2000m)

Der Weg ging steil bergauf, während sich die Wandergruppe auf den Sattel sammelte. Es wurde Bescheid gegeben, dass ich noch hoch gegangen bin.

Blick Unterhalb der Schneiderspitze

Gebirgsenzian oben am Weg

Blick Richtung Westen (Zugspitze)

Der Gipfel Schneiderspitze (2000m)

Um hoch hinauf zu kommen, war noch einmal Klettern über den Abgrund gefragt, dann war ich oben. Wundervoller Blick, unsere Gruppe ist inzwischen weitergegangen.

Also bin ich möglichst schnell aber konzentriert wieder den gleichen steilen Weg wieder nach unten zurück, habe noch gesehen, wohin sie gegangen sind.

Inzwischen sind mehrere weitere Wandergruppen angekommen, ich gleich vorbei und der Gruppe hinterher gelaufen. Telefonisch hatte ich mehrmals beim Reiseleiter rückversichert, auf dem richtigen Weg zu sein.

Blick zurück zum Schneidergipfel

Gruppe an der Schaukel eingeholt

Gleich unterhalb war die Pfarralm zum Einkehren. Als ich als einziger ein großes Helles bestellte, bekam ich ein „Gute Wahl!“.

Dann aber der Schock beim Blick nach unten:

Erster Einsatz heute in den Alpen, letzter Arbeitstag der Schuhe

Dank Kabelbinder vom Wanderleiter ging es gut noch runter in den Ort, dann war das Ende gekommen.

Abschied

Mit nagelneuen Lowa Wanderschuhen ging dann zum Bahnhof und mit der Stubai Tal Bahn zurück nach Muttern.

Stubai Tal Bahn nach Innsbruck

Nach abwechslungsreicher Fahrt mit Blick zum Brenner kamen wir in Mutters an. Ich habe dann noch mit den neuen Schuhen in den Nachbarort eine kleine Runde trotz der Hitze gedreht, um die Schuhe ein wenig einzulaufen.

Und was verspricht der Abend Heute? https://tv-mutters.com/termine

3. Tag: Über die Seefelder Hügel

Früh hieß es auschecken und um 08:30 Uhr mit Gepäck an der Reception bereit stehen. Die beiden Transfer Taxis aus Tirol standen schon bereit und so ging aus sobald die Fahrt von Mittenwald nach Lautern.

“Transfer nach Weidach. Wir wandern auf einem gemütlichen Wiesen- und Waldweg, der nur stellenweise etwas steiler wird. Immer wieder öffnen sich uns tolle Ausblicke, mal auf Seefeld, mal auf die Zugspitze. Danach steigen wir zum Brunschkopf (1.510 m) auf. Um ihn herum wurde ein schöner Panoramaweg eingerichtet – den lassen wir uns nicht entgehen! Wir steigen nach Seefeld ab und fahren zum Hotel nach Mutters (GZ: 5 1/2 Std., + 615m, – 590 m; 2 Ü).“

Start der Wanderung zum Brunschkopf

Es ging trotz der natürlich auch hier bedrückenden Hitze gemächlich bergan, die Gruppe wollte es nicht so schnell angehen. Es zeigte sich aber zunehmend, dass wir heute großartige Alpen Panoramas sehen werde.

Blick zur Zugspitze

Nach einer weiteren guten Stunde Anstieg gab es kleine Rast vor der Wild Moos Alm, die ich mir durch zügigeres Wandern etwas verlängern konnte. Zwei Stunden später werden wir dort einkehren. Vorher ist aber noch der Bruschkopf, unser heutiges Gipfelziel, zu erklimmen.

Aufstieg Bruschkopf

Oben bot sich eintraumhaftes Panorama von der Zugspitze im Norden über Karwendel- und Wettergebirge weiter über Tiroler Alpen bis zum Gletscher des

Blick zur Platform zum Himmelsblick

Die Übersichtskarte zur Einordnung

Alsbald ging es zum Abstieg wieder hinunter zur Wild Moos Alm zu Ronaldo und Walter.

sehr schöne Alm oberhalb Seefeld

Hier gab es noch nur ein Freibier, sondern auch das erste Kaiserschmarrn auf den Teller.

Seefeld Olympia Stützpunkt

Unten in Seefeld war die Tour beendet. Ein wenig Zeit in Seefeld verbracht und dann ging es auch schon in unser neues, sehr komfortables Hotel in Mutters.

Seefeld

Nur weil es mit 35 Grad selbst am Abend zu heiß war, bin ich nicht nicht mehr in die Laufschuhe gestiegen.

Die erste leichte Wanderung zum Eingewöhnen, 24.6.2026

Diese nannte sich die Seenrunde mit Gipfelblick und war bereits Tag 2. Die freundlichen Kleinbusfahrer, mit 2 Grosstaxis aus Tirol und Südtirol reisten heute Morgen extra an, um uns vom Hotel in Mittenwald um 9 Uhr abzuholen und nach Klais zu fahren. Wieder der gleiche Bahnhof wie am Montag, da aber mit der S6 nach München gefahren.

Aufstieg zum Kranzberg

Über Wiesen und Wald, durch das Gelände der Gebirgsjäger, die wir auch sahen, ging es gemütlich langsam bergan.

Kranzberg

So lernten wir uns etwas kennen, denn es liess sich gut plaudern. Nach gut 2 Stunden waren wir dann auch schon auf dem Gipfel des Kranzberg.

Pano von Karvendel- über Wettersteingebiet bis Zugspitze und Alpspitz

Nach dem Auf- kam der Abstieg entlang Wiesen und Wald hinunter zum Ferchensee.

Ferchensee

Nach kurzer Stärkung im Biergarten ging auf die andere Seite zum Baden. Am Ende gingen allerdings nur Anke und ich aus der Gruppe zum Schwimmen im sehr warmen Wasser.

Der Wasserfall und die kleine Klamm

Nach dem Bad ging es den gleichen Weg zurück, den ich am Montag früh gelaufen bin. Wasserfall und Klamm, schon waren wir wieder im Hotel. Der Abend bestand aus umparken und umständlichen Ticket Kauf, sonst aber gemütlich zu Ende.

Dienstag vor der Wanderreise (23.6.2026)

Heute beginnt die Vorbereitung auf die geplante Alpenüberquerung. Also beginnt der Tag mit Sport und Kultur. Früh eine Bergrunde Laufen zum Wasserfall und Lautersee am Hausberg

Letzte Laufrunde am Morgen vor der Wanderung

Und nach dem Frühstück in das sehr interessante Geigenbau Museum in Mittenwald.

Historischer Geigenbau in Mittenwald

Auch von Außen sieht es putzig aus, drinnen trafen wir den Zitter Spieler vom letzten Abend.

Die Geschichte des Geigenbau in Mittenwald ist höchst spannend und so bekannt, das es für uns bis dahin neu war.

Geigenbau Museum

Danach ging es ab zur Karvendel Wand zum Aufstieg auf die Mittenwald Hütte. Diese liegt bei ca. 1540m und hat von unten eine imposante Lage.

Der erste Schnee trotz über 30 Grad Hitze

Nach 90 Minuten auf einem steilen, aber guten Wanderweg erreichten wir die Hütte. Die Aussicht von oben entschädigte für die Mühen.

Ausblick kurz unterhalb der Hütte auf Mittenwald mit Lautersee

Dann aber Ankunft, gute Versorgung, tolles Alpenpanorama und vorbeiziehendes Gewitter.

Alpenpanorama von der Mittenwald Hütte

Nach dem Abstieg verwöhnten wir uns mit Eis, Getränken aus der Hausbar, Tee und Kuchen beim Bäcker und warteten auf das erste Treffen der Wandergruppe am Abend.

Wer war der geniale Geigenbauer im 17. Jahrhundert in Mittenwald?

Vergessen die Linse immer wieder zu putzen 😢

Reiseblogs von Reisen mit Familie und Freunden

Alpenurlaub 2026

https://www.wikinger-reisen.de/wanderreisen

Angekommen im Karvendelgebirge

Früh zu Hause gestartet, das Auto mit der Sonne geladen ging es nach 360km zum ersten Laden in Regensburger zum Mc Donnalds Parkplatz, weil es dort faire Ladetarife gibt. 30 Minuten Picknick, und schon war das Auto für die nächsten 400km bereit zu Fahren. Emmisionsfrei zu reisen macht somit doppelt soviel Freude.

Nach etwas zähen weiteren 160km waren wir an unserer Zwischenetappe am Tegernsee angekommen, und haben liebe Freunde aus der Familie in einem Rha Zentrum besucht.

Zwischenstopp am Tegernsee

Angekommen im höchsten Luftkurort Bayern: Mittenwald

Mittenwald Marktplatz

Angekommen gegen 18:30 Uhr am Posthotel Mittenwald, fanden wir gleich einen freien Platz an der Ladestation vor dem Hotel. Kurz die email betätigt und Kreditkarte im Handy eingetragen, und kurze Zeit später waren us 40% wieder 80% Ladezustand am Auto erreicht. In der Zwischenzeit haben wir eingecheckt, uns im Zimmer ausgebreitet und nach dem Duschen zum Essen in die Alpenrose gleich am Hotel eingekehrt.


Restaurant Alpenrose mit Live Musik jeden Abend

Ortsübliche Unterhaltung und gutes Essen

Das Hotel überraschte nicht nur mit einer kostenfreien Hausbar, die auch noch täglich nachgefüllt wird. Auch Schwimmbad, Sauna und fantastisches Frühstück verwöhnt uns reichlich.

So begann unser erster Wandertag zum drei Seen Rundweg etwas holprig, als uns der Busfahrer rüde abgewiesen hatte, obwohl ein nachgefragter Ortsteil auf der Linie liegt. So nahmen wir etwas später die Bahn und fuhren mit der S6 nach München nur eine Station nach Klais, der höchst gelegene Bahnhof in Bayern.

Die Linse noch etwas trüb

In Klais angekommen marschierten wir endlich los und kamen auch bald am ersten der drei Seen an. Am Geroldsee gab es auch gleich die erste Badestelle, die wir am Anfang der Runde links liegen gelassen hatten. Obwohl die Temperaturen nun schon 31 Grad auf knapp 1000m Höhe betrugen, wollten wir unsere Runde auch schaffen.

Beim zweiten See angekommen, den größten der drei, sah es nicht nach einer Badestelle aus. Aber ein fantastischer Blick über den Barnsee.

Seerosen am Gerold See

Also nun doch am Barnsee angekommen, eröffnete sich doch eine wunderbare Badestelle, die wir zum Baden und Rasten gut genutzt haben.

Blick über der Barnsee

Badestelle Barnsee

Bei der dann fortgesetzten Wanderung kürzten wir doch ein paar wenige Kilometer ab, kamen nicht nach Krün, sondern zum dritten See, der Grubsee.

Dieser war der kleinste, aber mit einer offiziellen Badestelle mit Eintritt. Wir zogen das Alpenrestaurant vor und genossen Kuchen mit ein paar Getränken.

Teezeit mit Erfrischungsgetränk

Der Rückweg nach Klais wurde noch etwas lang wegen der Hitze, aber die 10 anstatt 13 km waren am Bahnhof beendet. Wegen Bauarbeiten fuhr der Bus anders und uns davon. Wieder hieß es warten auf die Bahn.

Screenshot

Damit wurde es schon zu spät, um noch hoch zur Mittenwald Alm zu wandern und dort zu Essen. Also gingen wir noch etwas durch die schöne Stadt und kehrten erneut in der Alpenrose ein.

Mittenwald

Am Abend spielten wir noch etwas im Park

Nochmal weil es so schön ist

Abendblick auf die Karvendelbahn und Mittenwald Hütte

Hier wird der Urlaub 2026 enden.

Israel mit Elmar Werner und Clemens 2013

Die Freundschaft besteht mit dem Land, nicht mit der Regierung!

https://thomasreiseisrael.wordpress.com/

Abrafaxe Segeln auf der Ostsee mit Freunden 2017

https://abraxostsee2017.wordpress.com/

Wanderreise mit Schulz-Aktiv-Reisen 2024

thomasalbanien.wordpress.com

Mit der Bahn von Oslo nach Bergen 2025